Gratis-Modelle: Vergleichstests zeigen immer wieder, dass sich die jährlichen Kosten für das berufliche oder private Girokonto je nach Anbieter bis zu mehr als 100 € aufsummieren können. Da fallen Gratiskonten besonders ins Auge. Banken, die Gratis-Modelle anpreisen, lassen sich allerdings meist einiges einfallen, um dennoch durch die Hintertür Gebühren kassieren zu können.
Kontotricks: Der gebührenfreie Kontotrick funktioniert meist nur mit einer Mindestgrenze für den Geldeingang.
Sobald der monatliche Geldeingang unterschritten wird, fallen Gebühren an. Besonders nachteilig kann sich das auswirken, wenn der Kontoinhaber arbeitslos wird. Dann kommen zu den finanziellen Engpässen noch zusätzliche Gebührenbelastungen hinzu.
Buchungsfalle: Auch bei regelmäßigem Gehaltseingang droht eine Falle: Geht die Gehaltszahlung erst zum Monatsende ein und erreicht eine Zahlung wegen eines Wochenendes das Konto erst zum Monatsanfang, so buchen manche Banken für den Monat ohne Gehaltseingang sofort eine Monatsgebühr ab.
Nur online billig: Vielfach sollte darauf geachtet werden, dass das Online-Konto nicht zur Gebührenfalle wird, wenn häufiger Beleg-Buchungen wie z.B. Scheckeinreichungen anfallen oder Überweisungsaufträge zwischendurch auch in Papierform aufgegeben werden. Außerhalb der reinen Online-Abwicklung fallen oft hohe Extragebühren an.
Stand: 15. Juni 2009
